Menschen, die an einer Depression erkrankt sind, sind meist eher weniger an ausschweifender Bewegung und körperlichen Aktivitäten interessiert. Genau dies füttert jedoch die Depressionsspirale – tatsächlich sind körperliche Aktivitäten aller Art bestens dazu geeignet, den depressiven Symptomen entgegenzuwirken. Als besonders wirksam haben sich hierbei u.A. Bewegung in der freien Natur und Gruppen- bzw. Mannschaftssport erwiesen. Auch Individualsport hat einige Vorteile, hierbei fehlen jedoch die soziale Komponente und das Zugehörigkeitsgefühl, die sich beide nochmals zusätzlich positiv auf das Selbstwertgefühl auswirken. Die Vorteile von Bewegung lassen sich auch durch neurobiologische Zusammenhänge wirksam nachvollziehen: Sport lässt, wie auch einige Antidepressiva, den Serotoninspiegel im Gehirn steigen, welcher sich positiv auf die Stimmung auswirkt. Ebenso veranlasst er den Körper dazu, Stresshormone abzubauen. Zusätzlich wirkt es sich auf die meisten Menschen positiv aus, sich körperlich betätigt zu haben – man hat “den inneren Schweinehund” überwunden und dies erhöht die wahrgenommene Selbstwirksamkeit. Man lernt, dass man trotz der Depression immer noch in der Lage ist, Aktivitäten erfolgreich zu bewältigen. Möchten Sie gerne wissen, welche Intensitäten, Häufigkeiten und welche Sportarten genau sich am besten für die Vorbeugung und die Therapie von Depressionen eignen, probieren Sie doch unser Psychoedukationsangebot aus. Hier finden Sie detaillierte Informationen zu diesen Fragen und können auf Ihre individuellen Bedürfnisse und Interessen eingehen.
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